Ratgeber
Fußball
Verletzungsprophylaxe
Tapen  |  Trainingsprogramm 
Modifizierung des Trainingsprogramms, Aufwärmen, Abkühlung und Satreching:

Bei Fußballern findet sich im Vergleich zu gleichaltrigen Kontrollpersonen meistens eine verringerte Dehnungsfähigkeit der Muskulatur. In Untersuchungen fand man eine Beziehung zwischen der Straffheit der Muskulatur und der Häufigkeit vorausgegangener muskulärer Dehnungsverletzungen und Sehnenreizungen.

Die verringerte muskuläre Elastizität des Fußballspielers hängt wahrscheinlich mit der Art seines Trainings zusammen. Im Training wird zwar meist lange genug aufgewärmt, die Inhalte des Aufwärmens lassen jedoch oft zu wünschen übrig.

Da 90% der Verletzungen die Beine betreffen, sollte speziell auf die Einbeziehung von Stretchingübungen für die Muskulatur derunteren Extremitäten (die Adduktoren, die Oberschenkelstreckmuskel, die Hüftbeugemuskel) geachtet werden.

Fußballmanschaften, die relativ wenig trainieren, weisen bei Steigerung der Zahl der Trainingseinheiten auch eine Zunahme von Verletzungen auf. Das ist wahrscheinlich einfach das Ergebnis der verlängerten Belastungszeit.

Umgekehrt ist die Zahl der Verletzungen bei Mannschaften, die generell mehr als üblich trainieren, eher niedrig. Darin dürfte sich die Tatsache wiederspiegeln, dass gut trainierte Athleten weniger verletzungsanfällig sind.

Ein weiterer wichtiger Zusammenhang besteht im Verhältnis zwischen Trainingsaufwand und Wettkampfzeit. Je höher der Trainingsaufwand im Vergleich zur Wettkampfbelastung ist, umso besser die Leistungsfähigkeit der Spieler und desto geringer die Verletzungsgefahr.
Univ.-Doz. Dr. Paul Povacz  |  Zentrum für Sportchirurgie  |  Lasserstrasse 16  |  A-5020 Salzburg
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